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Stand:03.09.2009 | An dieser Stelle
übertrage
ich von Zeit zu Zeit, die Beiträge des Gästebuches. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich daran beteiligt haben :))
Erst in der Finsternis kann man das Licht
erkennen, das ein jeder von uns in sich trägt.
27.03.2007 Helga und Jürgen
*
Friede ist nichts, was man sich nur wünscht;
er ist etwas, was man schafft, was man tut, was man ist und was man
schenkt !
*
Nun möchte ich ihnen etwas über Larry
Walters erzählen. Mein Held Walters ist ein dreiunddreißigjähriger
Lastwagenfahrer. Er sitzt hinter seinem Haus auf einem Gartenstuhl und wünscht
sich, fliegen zu können. Solange er denken kann, hat er den Wunsch, sich in
die Luft zu erheben. Er will ganz einfach aufsteigen und von oben den weiten
Blick über das Land genießen. Aber er hatte nicht die Zeit, das Geld, die
Ausbildung und die Gelegenheit, Pilot zu werden. Das Fliegen mit dem Hängegleiter
war zu gefährlich, und das dafür geeignete Gelände zu weit entfernt. So
verbrachte er einen großen Teil des Sommers damit, vor seinem Haus auf seinem
alten Aluminiumgartenstuhl zu sitzen einem Gegenstand, wie sie ihn sicher auch
auf ihrer Terasse stehen haben.
Über das nächste Kapitel dieser
Geschichte berichteten dann die Zeitungen und das Fernsehen. Der alte Larry
Walters schwebte tatsächlich hoch über Los Angeles in der Luft. Endlich
hatte er es erreicht - er flog. Sein Traum war tatsächlich in Erfüllung
gegangen. Er saß zwar noch immer in seinem Gartenstuhl aus Aluminium, aber
der Stuhl war jetzt mit Halteseilen an fünfundvierzig mit Helium gefüllten
alten Wetterballons befestigt. Larry hatte sich einen Fallschirm auf den Rücken
geschnallt und ein Funkgerät, einen Karton mit sechs Dosen Bier, mit
Erdnussbutter und Marmelade gestrichene Brote und ein Luftgewehr mitgenommen,
mit dem er einzelne Ballons durchlöchern wollte, um wieder zu landen. Und er
schwebte nicht nur etwa sechzig Meter über dem Stadtviertel, in dem er
wohnte, sondern war in eine Höhe von dreieinhalb Kilometer aufgestiegen,
direkt in die Anflugschneise des internationalen Flughafens von Los Angeles.
Walters ist ein wortkarger Mann. Als die
Presseleute ihn fragten, warum er das getan habe, sagte er: "Man kann
doch nicht ewig nur so dasitzen." Und auf die Frage, ob er Angst gehabt
habe, meinte er:" Ja, aber es war wunderbar." Und als die Reporter
wissen wollten, ob er es wieder tun würde, sagte er:" Nein." Doch
als sie sich erkundigten, ob er froh sei, es getan zu haben, grinste er von
einem Ohr zum anderen und sagte "O ja."
Die meisten Menschen bleiben auf ihren Stühlen
sitzen. Sie meinen, es gäbe nichts weiter zu tun. Und Leute wie Larry Walters
lassen sich von ihren Träumen und ihrer Fantasie beflügeln und befestigen
Gartenstühle an Ballons.
Die Menschen bleiben auf ihren Stühlen
sitzen. Sie glauben, die Menschheit befände sich in einer hoffnungslosen
Lage. Und Leute wie Larry lassen sich hoch in die Luft hinauftragen und
funken aus einer Höhe von dreieinhalbtausend Metern auf die Erde zurück:
"Ich habe es geschafft. Ich fliege."
Es ist allein der Geist, der zählt. Es
mag lange dauern, und das Fahrzeug mag uns seltsam und ungewöhnlich
erscheinen. Aber wenn der Traum im Herzen lebendig bleibt und die Fantasie
einem hilft, das auf der Hand Liegende zu verwirklichen, dann ist immer noch
alles möglich.
Aber warten sie! Da gibt es immer noch
Zyniker, die behaupten, der Mensch könne nicht wirklich fliegen,
jedenfalls nicht wie ein Vogel.
Richtig.
Aber irgendwo, in einer kleinen Garage
lebt irgendein Verrückter, der mit glänzenden Augen jede Menge
Vitamintabletten isst und die Muskeln seiner Arme trainiert, um es den Vögeln
gleichzutun und eines Tages aus eigener Kraft zu fliegen. (R. Fulghum)
10.06.2001 Lieber Thomas, die Idee deine
Homepage offen für fremde Beiträge zu lassen, gefällt mir. Ich wünsche
dir viele Briefe, die deine Idee weiterführen und so vieles zum Nachdenken,
Weiterdenken und Überdenken bergen. Sabine
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Mascha
Kaliko
Sozusagen grundlos vergnügt Ich freu mich, dass am Himmel Wolken ziehen Und dass es regnet, hagelt, friert und schneit. Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit, Wenn Heckenrosen und Holunder blühen. - Dass Amseln flöten und dass Immen summen, Dass Mücken stechen und dass Brummer brummen. Dass rote Luftballons ins Blaue steigen. Dass Spatzen schwatzen. Und dass Fische schweigen. Ich freu mich, dass der Mond am Himmel steht. Und dass die Sonne täglich neu aufgeht. Dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter, Gefällt mir wohl. Da steckt ein Sinn dahinter, Wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn. Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn! Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn. Ich freue mich vor allem, dass ich bin. In mir ist alles aufgeräumt und heiter: Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt. An solchem Tag erklettert man die Leiter, Die von der Erde in den Himmel führt. Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben, - Weil er sich selber liebt- den Nächsten lieben. Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne Und an das Wunder niemals ganz gewöhne. Dass alles so erstaunlich bleibt, und neu! Ich freu mich, dass ich... Dass ich mich freuJuni 2001, ANNA
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Glücksgedicht Um den Wert eines Jahres
zu erfahren, frage einen Studenten, der im Schlussexamen durchgefallen ist.
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Nie
halten wir uns an die gegenwärtige Zeit. Wir nehmen das Zukünftige vorweg,
als käme es zu langsam, oder wir rufen das Vergangene zurück, um es
festzuhalten, als entschwände es zu rasch. So dumm sind wir, dass wir in
den Zeiten umherirren, die überhaupt nicht unsere sind, und an die einzige
Zeit, die uns gehört, gar nicht denken. So eitel sind wir, dass wir von
Zeiten träumen, die doch nichts sind, und gedankenlos die einzig wirkliche
Zeit verpassen. Das ist so, weil uns das Gegenwärtige für gewöhnlich
verletzt. Wir verbergen es unserem Blick, weil es uns bedrückt; und wenn es
uns einmal gefällt, bedauern wir, es verschwinden zu sehen. Wir versuchen,
ihm durch das Zukünftige Halt zu verleihen, und versuchen so über Dinge zu
verfügen, die doch nicht in unserer Macht stehen, für eine Zeit, in die zu
gelangen wir keinerlei Gewissheit haben. Blaise
Pascal (1623-1662) Andrea und Marcus, März 2002
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Gib jedem Tag die
Chance, der schönste deines Lebens zu werden. ( Mark Twain ) Nicole Asbeck, März 2002
* Sei guten Mutes trockne deine
Augen,
* Ein jeder Weg, ist ein Weg den man gehen kann. Die einzig lohnende Herausforderung, ist seine ganze Länge zu gehen. (Don Juan Matus) Detlev Langenhahn , 02.08.2004
* Diese Geschichte handelt von einem alten Chinesen, der ein Pferd und einen Sohn hatte. "Eines Tages brach sein Pferd aus der Koppel aus und entfloh in die Freiheit der Berge. Am diesem Abend kamen die Nachbarn vorbei und sagten: - "dein Pferd ist weggelaufen ?- was für ein Unglück ! "Warum ?"fragte der alte Chinese - "woher wisst ihr, dass es ein Unglück ist?" Tatsächlich kam in der nächsten Nacht sein Pferd zu seiner gewohnten Koppel zurück, um zu fressen und zu trinken, und es brachte zwölf wilde Hengste mit! Der Sohn des Farmers sah die dreizehn Pferde auf der Koppel, schlich sich hinaus und schloss das Gatter. Jetzt hatten sie auf einmal dreizehn Pferde anstatt keines einzigen. Die Nachbarn hörten die guten Neuigkeiten und kamen herbeigelaufen, "Oh du hast dreizehn Pferde? ! Was für ein Glück!". Und der alte Chinese antwortete: "Woher wisst ihr, dass es ein Glück ist?" Einige Tage darauf war sein kräftiger junger Sohn dabei einen der wilden Hengste zuzureiten, da wurde er abgeworfen und brach sich ein Bein. Jetzt kamen die Nachbarn wieder und hatten ein weiteres schnelles Urteil parat: "Dein Sohn hat sich das Bein gebrochen? Was für ein Unglück! "Und wieder gab der weise Vater zur Antwort: "Woher wisst ihr, dass es ein Unglück ist?" Und wirklich, einige Tage später kam ein chinesischer Kriegsherr in die Stadt, verpflichtete alle jungen Männer zum Kriegsdienst und führte sie auf Nimmerwiedersehen mit sich fort. Aber wegen seines gebrochenen Beines wurde der junge Mann verschont. Anetta Beata S., 19.06.2006
* Das Leben ist nichts. Das Leben ist alles. And thinking is hard work. Leed, 18.01.2007 * Die unausweichliche Begegnung Es grollte schon hinter den Bergen am Horizont, schwere Wolken türmten sich über der Brücke im Park des Großmoguls. Der Herrscher saß in einem weißen Zelt beim Schach. Diener fächelten ihm Kühlung zu. Neben dem Zelt scharrte ungeduldig sein Rapphengst „Blitz“. Da drängte sich sein junger Wagenlenker durch die Wachen und warf sich, aschfahl, am ganzen Leibe zitternd, dem Mogul zu Füßen: „Herr, Herr!“ – „Was ist mit dir, Ali? Kannst du nicht warten bis die Partie zu Ende ist?“ – „Mit mir ist es zu Ende, Herr, wenn Ihr mir nicht den Rapphengst zur Flucht in die Festung am Brückenkopf auf dem anderen Ufer leiht! Drunten im Park, bei dem großen Mangobaum steht der Tod und winkt mir!“ – „Nimm ihn, Ali, reite! In der Festung bist du sicher.“ Ali sprengte davon. Der Großmogul ging in den Garten, wo er den Tod noch antraf. „O Endiger des Lebens,“ sagte der Mogul, „du Unerbittlicher hast meinen Wagenlenker tief erschreckt.“ „In diesem Fall war es an mir zu erschrecken“, sagte der Tod. „Ich habe nämlich den Auftrag, deinen Wagenlenker in wenigen Augenblicken in der Festung am Brückenkopf abzuholen. Darum war ich erschrocken, als ich ihn hier antraf. Wie will er denn so schnell dahin gelangen?“ Altorientalische Sage Benno, 03.02.2007
* Der Seiltänzer Der Seiltänzer balanciert - mit Stab, aber ohne Netz - hoch über dem Marktplatz. Die Menge tief unten hält den Atem an. Doch der Mann geht weiter - Schritt für Schritt - bis zum sicheren Ziel." Tosender Applaus brandet empor. Die Menge jubelt. "Zugabe", rufen die Leute. Immer lauter wird ihr Geschrei. Da nimmt sich der Seiltänzer eine Schubkarre, steigt noch einmal auf's Seil und fragt die Menge: "Glaubt ihr, dass ich's damit auch schaffe?". "Na klar", rufen die Leute, "kein Problem". "Gut", ruft der Mann zurück, "wer von euch setzt sich dann in die Schubkarre?". Das Geschrei der Menge verstummt, verwandelt sich in entsetztes Schweigen. Keiner will in die Schubkarre steigen. Wirklich keiner? Doch, da meldet sich ein kleiner Junge! Die Leute wollen ihn noch warnen, doch zu spät. Der Junge steigt in die Schubkarre, und der Seiltänzer beginnt mit seiner abenteuerlichen Fahrt. Da plötzlich, ein Windstoß. Er rutscht, verliert die Schubkarre. Doch nein, er hat sich schon wieder gefangen. So balanciert er - Schritt für Schritt - bis zum sicheren Ziel. Es folgt einer donnernder Applaus, noch lauter als zuvor. Die Menge bestürmt den Jungen: "Hast du denn keine Angst gehabt - mit einem fremden Mann auf dem Seil?". "Wieso denn?", sagt der Junge. "Das ist doch mein Vater !". Irgendwann muss jeder sich entscheiden, ob er Vertrauen in andere setzt, ob er ihnen auch sehr schwierige Dinge wirklich zutraut oder ob er es bei verbalen Akklamationen und Anfeuerungen belässt. Ich weiß nicht, was passieren wird, weiß nicht, wie es ausgehen wird. Aber ich weiß, wer diese große Welt und auch mein kleines Leben fest in seinen Händen hält. Der Mann mit der Schubkarre ist kein Fremder. "Das ist doch mein Vater!". Christoph, 07.02.2007
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Das Märchen von der größten Kraft des
Universums Ein altes Märchen erzählt von den Göttern, die zu entscheiden
hatten, wo sie die größte Kraft des Universums verstecken sollten, damit
sie der Mensch nicht finden könne, bevor er reif dazu sei, sie
verantwortungsvoll zu gebrauchen. Ein Gott schlug vor, sie auf der Spitze
des höchsten Berges zu verstecken, aber sie erkannten, dass der Mensch den
höchsten Berg ersteigen und die größte Kraft des Universums finden würde,
bevor er reif dazu sei. Ein anderer Gott schlug vor, diese Kraft auf dem
Grund des Meeres zu verstecken. Aber wieder erkannten sie, dass der Mensch
auch diese Region erforschen und die größte Kraft des Universums finden
würde, bevor er reif dazu sei. Schließlich sagte der weiseste Gott: "Ich
weiß, was zu tun ist. Lasst uns die größte Kraft des Universums im
Menschen selbst verstecken. Dort wird er niemals danach suchen, bevor er
reif genug ist, den Weg nach Innen zu gehen." Und so versteckten die
Götter die größte Kraft des Universums im Menschen selbst, und dort ist
sie noch immer und wartet darauf, dass wir sie in Besitz nehmen und weisen
Gebrauch davon machen.
Erika, 17.05.2008
Diese Geschichte spielt im alten Persien. Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: "Ich möchte, dass es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen." Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufrieden zu stellen. "Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muss es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König." Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: "Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muss doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen und den billigsten Wein trinken müssen." Der König nickte stumm und sagte: "Gut, schafft mir diesen Ramun heran." Und so geschah es. "Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?" fragte der König. Worauf der Maler: "Wir sind Freunde und brauchen einander - aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich." Erika, 29.12.2008
* Wenn du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer." Antoine de Saint Exupery Sylvia, 19.11.2008
* Das Einmalige an einer Freundschaft ist weder die Hand, die sich einem entgegenstreckt, noch das freundliche Lächeln oder die angenehme Gesellschaft. Das Einmalige an ihr ist die geistige Inspiration, die man erhält, wenn man merkt, dass jemand an einen glaubt. Tina, 23.01.2009
Ich werde dich heiraten, weil
du mich verstehst und keiner es so macht wie du. Ich werde dich heiraten, weil Ich fühle mich so stark zu dir hingezogen, Ich werde dich heiraten, weil Bei uns beiden gibt es mehr als eine
Gemeinsamkeit. Ich werde dich heiraten, weil Und du bist die Kameradin Ich bin überzeugt, das wird die richtige Sache
sein. Tina, 23.01.2009
* Manche leben mit einer so erstaunlichen Routine, das es schwer fällt zu glauben, sie lebten zum ersten Mal. Tina, 23.01.2009
* Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind Kleinigkeiten zu dem was in uns liegt. Und wenn wir das, was in uns liegt, in die Welt nach außen tragen, geschehen Wunder. (Henry David Thoreau)
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